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Eine neue Buchveröffentlichung
Erhältlich hier unter "Shop" und im Buchhandel
ab 16. August 2025
Text des Flyers:
Dieser „etwas andere“ Stadtführer bietet vieles, was jeder Besucher der „heimlichen Hauptstadt Westfalens“ zu sehen erwartet: windschiefe Fachwerkhäuser, sakrale und profane
Gebäude aus grünem Sandstein, romanische und gotische Bauformen, überregional bedeutende Kirchen: Maria zur Wiese, Maria zur Höhe, St. Patrokli und St. Petri. - Im Licht der Ideen ihrer Erbauer
geben sie überraschend Antworten auch auf Lebensfragen des 21. Jahrhunderts.
Menschen in Soest: Die Wege von Kirche zu Kirche führen quer durch die Altstadt: Man begegnet Kindern, die spielerisch ihre Welt kennenlernen, man trifft einen
geheimnisvollen Lyriker, der sich als Landstreicher ausgibt und kauft auf dem Wochenmarkt Blumen bei einem Anbieter, der seit mehr als fünfzig Jahren einen Marktstand hat.
Natur in Soest: Man spaziert durch die Gassen, sieht Enten auf Grünsandsteinmauern ruhen oder trifft sie auf dem Marktplatz, als seien sie unterwegs zu einem Café.
Neben Eisvögeln, Schafstelzen (und Krähen) einmalig: „Ampelmeisen“ und „Marienhörnchen“, sowie Schmetterlinge aus Grünsandstein.
Brauchtümer in Soest: Ein Besuch der „Allerheiligenkirmes“ führt zu einer flüchtigen Begegnung mit Immanuel Kant und zu alternativen Karussells von Hugo Kükelhaus.
Die Jubiläumsfeier „1400 Jahre Soest“ bietet ein ökumenisches Event auf dem Hochseil. Auf das Gloriasingen am Heiligen Abend folgt ..., ...
Bildergalerie zum Buch im "Shop"
Text des Artikels zur Buchveröffentlichung im SOESTER ANZEIGER von Jürgen Vogt:
Der Himmel über Soest
„Spaziergänge für Liebhaber“: Hartmut Lux legt neues Buch vor
Soest – „Herr Lux, wir könnten mal wieder einen neuen Bildband über Soest gebrauchen. Sie können doch fotografieren.“ Vier Jahre ist es her, dass bei einem Besuch der Bücherstube Ellinghaus Heinz Rademacher augenzwinkernd diese Anregung gab. Nun liegt er vor, der neue Bildband über Soest; und er enthält auf fast 200 Seiten mehr als 300 Fotos - und eine Menge Text.
Nichts weniger als eine Liebeserklärung ist es, was der Soester Künstler und Autor Hartmut Lux in seinem neuen Buch „Der Himmel über Soest – Spaziergänge für Liebhaber“ abgibt. Wie diese Liebeserklärung aussieht? Lux nimmt den staunenden Betrachter zu einem altbekannten und doch ganz neuen Gang durch die Stadt mit: Er sieht ringförmige Sonnenhalos über der Wiesenkirche und über der Skyline der Stadt; er sieht eine Nebensonne vor den Türmen der Wiesenkirche vorüberziehen, aus der bunte Schneeflocken fallen; er erlebt „westfälische Leichte“, wenn Heißluftballone der Warsteiner Montgolfiade den Kirchturmspitzen zu ihren goldenen auch farbige Kugeln verleihen; und er entdeckt während der 1400 Jahr-Feier der Stadt im vergangenen Jahr ein grandioses ökumenisches Event auf dem Hochseil. Ungewöhnlich zweifellos auch: ein Besuch der Allerheiligenkirmes mit dem Philosophen Immanuel Kant - und selten, aber immer gern gesehen, Soest im Schnee: ein Spaziergang durch die Innenstadt im Jahr 2010, als wirklich einmal viel Schnee lag.
Doch Lux bleibt sich auch in seinem neuesten Werk treu: Er macht wieder einmal Lust, einen Blick hinter das Sichtbare zu werfen. Und weil die Spaziergänge in Begleitung des 1984 verstorbenen Wahlsoesters Hugo Kükelhaus unternommen werden, kommt auch dieser Philosoph und Sinnesforscher immer wieder zu Wort – etwa mit dem Satz: „Wem das Sichtbare, das vor Augen Liegende der Keim des Unsichtbaren ist, der sieht. Eben das heißt sehen.“
Ein neues Sehen: Wie reich, wie neu, wie jung kommt dem Spaziergänger die alte Stadt entgegen. Die religiösen Gedanken, welche die alten Kirchen in ihrer Architektur wie in ihren Bildern und Skulpturen durch die Jahrhunderte bewahrten: Ihre Aktualität zeigt sich bei Spaziergängen durch Maria zur Wiese, Maria zur Höhe, St. Patrokli und St. Petri – und ganz besonders nach einem Gloriasingen am Heiligen Abend.
Unterwegs von Kirche zu Kirche besucht der Leser das Grünsandsteinmuseum, den Wochenmarkt, aber auch den Jüdischen Friedhof und das ehemalige Bahngelände „Zum alten Gleisweg“. Und ihm begegnen – auch das eine Besonderheit - Tiere, die mit und neben den Menschen die Stadt bewohnen. Enten flanieren zu einem bekannten Café, es finden Begegnungen mit einer „Ampelmeise“ und mit „Marienhörnchen“ statt, einer Eichhörnchenart, die vermutlich ausschließlich in Soest an den Fialen der Wiesenkirche heimisch war. Auch mit den im Umkreis des Großen Teiches heimischen Eisvögeln und Schafstelzen, den im Frühling und im Herbst durchziehenden Kranichen - und natürlich mit den Krähen macht der Spaziergänger am Himmel über Soest Bekanntschaft.
Zuletzt wagt das Buch auch einen Blick in die Zukunft und bewegt die Idee des Soester Architekten Bernd Grüttner, das einzigartige Soester Turmensemble durch eine zeitgenössische Architektur zu aktualisieren: einen Turm des 21. Jahrhunderts.
Heinz Rademacher darf sich glücklich schätzen, den Impuls zu diesem „etwas anderen Stadtführer“ gegeben zu haben. Hugo Kükelhaus hat Glück, wieder einmal auffordern zu dürfen, hinter das Sinnlich-Sichtbare zu blicken. Und ein Glück ist es, dass Hartmut Lux seiner Stadt ein Geschenk macht, das schon bald in vielen heimischen Bücherregalen zu finden sein dürfte.
Ein Buch zum Behalten und Verschenken
Das Buch eignet sich sowohl zum Behalten als auch zum Verschenken. Es ist auf hochwertigem Fotopapier im Format 21 x 21 Zentimetern gedruckt, mit einem Lesebändchen versehen, als Hardcover gebunden und 192 Seiten stark. Erhältlich ist es in den alten Soester Buchhandlungen sowie beim Autor unter www.hartmut-lux.org oder Tel. 02921 4407. „Der Himmel über Soest - Spaziergänge für Liebhaber“ ist erschienen bei „Merlikin Lyrik“ unter der ISBN 978-3-9823712-5-2. Das Buch kostet 25 Euro.